Hightech Medien Business Leben Unternehmen Produkte Aussendung Termine Abo RSS Kontakt
Nachrichten für Meinungsbildner für 95.950 Abonnenten | 127.257 Meldungen | 40.336 Pressefotos
Verwandte Meldungen
Billigauto Tata Nano als Kassenschlager
Elektroautos erhalten einheitliche Stecker
Rohstoffmangel schürt internationale Konflikte
EU macht 866 Mio. Euro für saubere Autos locker

Weitere Meldungen
Per Stenhager wird neuer Finanzchef bei Tele2
Berufsorientierungstage am 14. und 15. Mai an der FH Campus Wien
UNIQA SafeLine - die erste Autoversicherung die Leben retten kann
Henkel spürt Folgen der Wirtschaftskrise

Sponsored Links
Sie haben die Webseite
Wir haben die Inhalte
Wenn Sie Lizenzfreie Musik suchen, führt an uns kein Weg vorbei
NEW Stethoskop i-Scope Abhören ohne Ausziehen, Kristaller Klang, SW- Telemedizin
Das soziale Netzwerk für Trauernde von der Wirtschaft gewidmet

Monster Jobcorner

Werbung

pte090506020 Unternehmen/Finanzen, Handel/Dienstleistungen
Share |

GM drängt auf eigene Verstaatlichung
60 Mrd. neue Aktien machen Staat zu Großaktionär und Papiere wertlos

General Motors klopft erneut beim Staat an (Foto: gm.com)
Detroit (pte/06.05.2009/11:08) - Der wankende Autohersteller General Motors (GM) http://www.gm.com hat den Versuch der eigenen Verstaatlichung in Angriff genommen. Zwar bedarf der Konzern noch der Zustimmung durch das Finanzministerium. Nach einer geplanten Auflage von 60 Mrd. neuen Aktien und einer Neustrukturierung des vormaligen Branchenriesen wäre die US-Regierung jedoch die neue Mehrheitsaktionärin von GM. Wie das Unternehmen mitteilt, wolle man die Maßnahme ergreifen, um den Mrd.-schweren Schuldenberg abzubauen. Nach übereinstimmenden Medienberichten würden die bereits in Umlauf befindlichen Aktien dadurch aber quasi wertlos.

GM musste bereits im April ein neues Sanierungskonzept vorlegen, um weitere Staatsmilliarden für die eigene Rettung zu erhalten. Im Gegenzug sollten die USA als größter Gläubiger über 50 Prozent der GM-Anteile erhalten, wodurch der Autobauer bereits teilverstaatlicht wäre. Beim vorgesehenen Tausch von Verbindlichkeiten gegen Wertpapiere solle die US-Regierung zumindest die Hälfte des Schuldenbergs übernehmen. Der Wert der Aktie falle dadurch jedoch auf Pennystock-Niveau. Während das Papier derzeit noch bei immerhin 1,85 Dollar notiert, würde der Preis auf knapp über einem Cent stürzen. Darüber hinaus schrumpfe der Anteil der Aktionäre am Konzern auf nur mehr rund ein Prozent.

Als Voraussetzung für den Erhalt neuer Rettungsgelder vonseiten der US-Regierung wird eine umfassende Restrukturierung des Unternehmens gefordert. So fallen den Maßnahmen rund 20.000 Arbeitsplätze zum Opfer. Zudem reduziert GM seine Geschäftstätigkeit auf vier hauseigene Marken und wird die deutsche Tochter Opel aller Voraussicht nach an den österreichischen Zulieferer Magna oder die italienische Marke Fiat verkaufen. Insgesamt flossen bis dato 15,4 Mrd. Dollar an staatlicher Unterstützung in die Kassen des US-Konzerns. Vor der Anfang Juni auslaufenden Frist für einen neuen Sanierungsplan, der die Insolvenz verhindern sollte, sei mit einer weiteren Zuwendung von 2,6 Mrd. Dollar zu rechnen. Insgesamt benötige GM knapp 30 Mrd. Dollar vom Staat. (Ende)



Aussender: pressetext.deutschland
Redakteur: Manuel Haglmüller
email: haglmueller@pressetext.com
Tel. +43-1-811-40-315



Startseite | Abo | Aussendung | Termine | Pressefotos | Adhoc-Dienst | Fotodienst | Toplocations | Archiv | Produkte | pressetext4Joomla
© 1997-2010 Pressetext | Nutzungsbedingungen | AGB | Impressum | Deutschland | Schweiz | Europa | Corporate | Kontakt