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pte040817008 Medizin/Wellness, Forschung/Technologie
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Experten geben Nanomedizin große Chancen
Viele Forscher und Unternehmen setzen auf Hightech-Heilkunst

Frankfurt am Main (pte/17.08.2004/08:25) - Geht es nach den Analysen von Frost & Sullivan steht einem Durchbruch der Nanomedizin http://technicalinsights.frost.com gar nichts im Wege. Die neue Hightech-Medizin soll therapeutische Wirkstoffe direkt an ihr Ziel dirigieren und auch bei Therapie- und Diagnoseverfahren wichtige Impulse liefern. Mit der Möglichkeit der Zielgenauigkeit können die Nebenwirkungen verringert werden und dadurch die Lebensqualität vieler Patienten erheblich verbessert werden.

Neben der Therapie wird die Nanomedizin möglicherweise auch die Diagnostik revolutionieren. "Mit Techniken zur Früherkennung von Krankheiten und in manchen Fällen sogar von entsprechenden Veranlagungen könnte die Nanomedizin den Durchbruch zur präventiven Intervention bringen", so Rajaram Sankaran, Analyst bei Frost & Sullivan. Sankaran räumt ein, dass sich damit eventuell künftig vielleicht Krankheiten verzögern oder sogar ganz verhindern lassen.

Den Auslöser für den derzeitigen Boom der Hightech-Medizin lieferten Pharma- und Biopharmaunternehmen sowie Entwickler neuer Methoden zur Arzneimittelverabreichung mit ihrem Interesse an Nanotech-Anwendungen. Als wichtigste Beispiele nennt die Analyse den Einsatz der NanoCrystal-Technologie (Elan Corporation) durch Wyeth und Merck sowie die Verwendung von Qdot(r)-Partikeln (Quantum Dot Corporation) durch Pfizer, GSK, Astra Zeneca und Genentech.

Zu den großen Herausforderungen in der Nanomedizin zählt nach Ansicht der Marktanalysten ein multidisziplinärer Ansatz. Die "reine Lehre" der Nanomedizin müsse dringend durch Know-how aus unterschiedlichsten Technologie-Bereichen ergänzt werden, so Sankaran. Der naheliegendste Weg liege in der Kooperation mit Pharmaunternehmen und Herstellern medizinischer Geräte. Mängel gibt es aber auch in anderen Bereichen der Hightech-Nanomedizin: Es gibt momentan noch keine geeigneten Produktionsstandards für Nanotechnologiematerialien und -komponenten. "Die Entwicklung solcher Standards ist vor allem dann erforderlich, wenn Nanotech-Verfahren zu Massenanwendungen für den täglichen Einsatz werden sollen. Das Potenzial wäre da, bisher fehlt es nur an der Umsetzung", beschreibt Sankaran das Problem.

Gleichzeitig erfordern die einzigartigen Eigenschaften von Nanopartikeln auch geeignete Maßnahmen zur Qualitätskontrolle. Ob der Nanomedizin ein nachhaltiges Wachstum bevorsteht, könnte sich möglicherweise an der Frage nach Herstellungsstandards und Qualitätssicherung entscheiden, so das Fazit der Analyse.
(Ende)



Aussender: pressetext.deutschland
Redakteur: Wolfgang Weitlaner
email: weitlaner@pressetext.at
Tel. +43-1-81140-307



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