Hightech Medien Business Leben Unternehmen Produkte Aussendung Termine Abo RSS Kontakt
Nachrichten für Meinungsbildner für 95.953 Abonnenten | 127.257 Meldungen | 40.336 Pressefotos
Weitere Meldungen
Russische Arktis-Forscher warten auf Rettung
EU fördert "schlaue Baustoffe"
Pharmig: Verbesserte Kinder-Medizin muss bei Pharma-Forschung ansetzen
Massive Schlagkraft weißer Blutkörperchen

Sponsored Links
Das soziale Netzwerk für Trauernde von der Wirtschaft gewidmet
NEW Stethoskop i-Scope Abhören ohne Ausziehen, Kristaller Klang, SW- Telemedizin
Mobile Portale und iPhone Apps von YOC
Sie haben die Webseite
Wir haben die Inhalte
Wenn Sie Lizenzfreie Musik suchen, führt an uns kein Weg vorbei

Monster Jobcorner

Werbung

pte040305031 Medizin/Wellness, Forschung/Technologie
Share |

Nanotechnologie ermöglicht Einblick in zelluläre Prozesse
Wirksamkeit neuer Medikamente mit Quantum Dots erfassbar

Göttingen (pte/05.03.2004/16:49) - Mit Hilfe von Halbleiter-Nanokristallen ist es Göttinger Forschern gelungen, die Übermittlung von Steuersignalen für die Gene in einer Zelle im Film festzuhalten. Dieser innovative Schritt soll bei der Entwicklung neuer Krebsmedikamente zu besseren und vor allem auch zu rascheren Ergebnissen führen, berichtet die Max-Plack-Gesellschaft (MPG) http://www.mpg.de heute, Freitag.

Gemeinsam mit zwei Forschergruppen der argentinischen Universidad de Buenos Aires ist den deutschen Forschern gelungen Quantenpunkte, das sind etwa ein zehn Millionstel Millimeter große Halbleiterkristalle, die Quantum Dots (QDs) genannt werden, als winzige Marker zu benutzen. Damit können einzelne Gene, Nukleinsäuren, Proteine oder auch kleine Moleküle sichtbar gemacht und in Zellen verfolgt werden. Unter Einwirkung von Laserlicht leuchten die QDs in verschiedenen Farben auf. "Die auf diese Weise entstehenden QD-Komplexe binden an ihr Zielmolekül und können, abhängig von ihrer Größe, in allen Farben und bis zu 1000fach heller leuchten als Fluoreszenzfarbstoffe", berichtet die MPG.

Dem Forschungsteam ist es dabei gelungen, zum ersten Mal die Signalübermittlung innerhalb der so genannten erbB-Rezeptorenfamilie, der Zielsubstanz vieler Krebsmedikamente, sichtbar zu machen. "Gleichzeitig ist es zum ersten Mal überhaupt gelungen, die von Wachstumsfaktoren abhängige Kommunikation einer Zelle mit ihrer Umgebung in bewegten Bildern festzuhalten", so die Wissenschaftler. "Die Untersuchungen am lebenden Objekt ergaben völlig neue Einsichten in zelluläre Prozesse und Interaktionen, die sich bisher nur an fixierten, also toten Zellen studieren ließen", erklärt Forschungsleiter Thomas Jovin, Direktor der Abteilung Molekulare Biologie am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie. Das Verständnis der Signalübertragungen in der Zelle sei essenziell für die Entwicklung von Therapien. Die Wissenschaftler haben über ihre Forschungsarbeit im Fachmagazin Nature Biotechnology berichtet. (Ende)



Aussender: pressetext.austria
Redakteur: Wolfgang Weitlaner
email: weitlaner@pressetext.at
Tel. +43-1-81140-307



Startseite | Abo | Aussendung | Termine | Pressefotos | Adhoc-Dienst | Fotodienst | Toplocations | Archiv | Produkte | pressetext4Joomla
© 1997-2010 Pressetext | Nutzungsbedingungen | AGB | Impressum | Deutschland | Schweiz | Europa | Corporate | Kontakt